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Volleyball Damen 1 - Letzter Heimspieltag der Saison

Nach dem gesicherten 6. Platz und dem damit erreichten Klassenerhalt galt es gegen die, in der Tabelle „ganz oben“ stehenden, Mannschaften Mörfelden und Bad Vilbel II  anzutreten.

Bei eigenem Aufschlag ging es los. Bis zum Stand von 4:9 aus Sicht des TVD war die Überlegenheit auf Seiten des SKV noch nicht so stark zu erkennen. Der TV kam aber auch nicht so richtig ins Spiel und der Abstand vergrößerte sich beim nächsten Aufschlagwechsel schnell auf 14:4 ehe es zum Break kam. Im weiteren Verlauf des Satzes gelang dem TV nicht mehr viel im Angriff. Auch die eigenen Aufschläge konnten nicht platziert werden. Die Folge, nach 17 Minuten war der Satz mit 14:25 zu Ende.

Im zweiten sollte es besser laufen. Doch auch hier zog Mörfelden schnell zum 11:4 davon. Der TVD zeigte sich aber weiter kämpferisch obgleich der Erfolg sich noch nicht einstellen wollte. Zu wenig gelang im Angriff. Mörfelden bewies eine gute Feldabwehr und brachte mit Ihren schnell gestellten Bällen den Angriff in gute Positionen. Das Stellungsspiel in der Abwehr beim TVD war nicht immer optimal und konnte somit die Angriffe nicht parieren.

Am Ende des Satzes Stand es nach 20 Minuten 25:17 für die SKV.

Im dritten Satz lief es besser für den TVD. Zu Beginn wie aus den vorangegangen Sätzen das gleiche Bild, Mörfelden ging in Führung und baute diese erstmal auf 7:1 aus. Dreieichenhain gab aber nicht auf und bewies Kampfgeist. Über ein 8:13, 11:14 kam man wieder in Spiel. Es war die stärkste Phase im gesamten Spiel. Die Hainer hat den Ausgleich beim 16:17 vor Augen, auch eine Auszeit des SKV beim Stand von 17:15 konnte die Aufholjagd nicht stoppen. Beim Stand von 17:18 gewann Mörfelden den Aufschlag und erhöhte in der Folge, trotz zweier Auszeiten des TV beim Stand von 17:20 und 17:22, auf 17:23. Diese schwäche Phase brachte nach 24 Minuten und einem 25:18 den Sieg für Mörfelden.

Im zweiten Spiel des Tages ging es gegen den Aufstiegsaspiranten Bad Vilbel II, die für den Aufstieg alle Punkte mitnehmen mussten. Zur Verstärkung half Isabelle Brossaud aus der zweiten Mannschaft des TV Dreieichenhain als Libera aus.

Genau so begann Vilbel auch. Zu keinem Zeitpunkt war es für den TV möglich seine Stärken auszuspielen. Lediglich der Block erschwerte den Vilbelern die eigenen Angriffe zielgenau zu platzieren. Auch eine Auszeit beim Stand von 3:11 half nicht den Spielfluss zu unterbrechen. Nach 17 Minuten hatte der SSC den ersten Satz mit 25:12 für sich entschieden.

Im zweiten Satz lief es besser. Der SSC mit gleicher Aufstellung beim TV gab es einen Wechsel im Angriff. Nina Rathfelder musste noch zu einer Veranstaltung und das Spiel vorzeitig verlassen. Bis zum Stand von 9:9 lief das Spiel ausgeglichen und der TV konnte dagegenhalten ehe der SSC zum 13:9 erhöhte. Dies konnte Dreieich nicht ausgleichen im Gegenteil es gelangen in der Folge nur noch zwei Punkte zum 12:25 nach 19 Spielminuten.

Den vielleicht letzten Satz des Tages vor Augen sollte dieser nicht kampflos abgegeben werden. Nach dem 1:1 zog Vilbel allerdings erstmal zum 7:1 davon. Auch eine Auszeit beim TV half da nichts. Vilbel hatte trotz des elfer Kaders nur eine Position gewechselt und unterstrich damit unbedingt gewinnen und keinen Satzverlust hinnehmen zu wollen.

Die Hainer kämpften um jeden Ball und kamen zu dieser Phase immer besser ins Spiel und boten dem SSC Paroli. Beim Stand von 10:8 musste Vilbel eine Auszeit nehmen um den Spielfluss von Dreieich zu unterbrechen. Dies gelang allerdings nur mit dem Aufschlagverlust. Hain liess sich nicht beirren und glich nach 10:12 zum 12:12 aus und übernahm zum 13:12 die Führung. Beim Stand von 15:13 kam Vilbel an den Aufschlag und servierte eine Aufschlagserie. Auch die zweite Auszeit beim TVD konnte dies nicht verhindern. Es war die gleiche Spielerin wie bei der ersten Auszeit die die Annahme des TV mit Ihren Aufschlägen unter Druck setzte. Erst beim 15:20 gewann Dreieich den Aufschlag zurück, konnte aber den Abstand nicht mehr entscheidend verkürzen. Nach den letzen 23 Minuten des Tages stand es 20:25.

Mit diesem „versöhnlichen“ letzten Satz bleibt in drei Wochen noch das letzte Spiel gegen Auerbach die noch Tabellenerster werden können.

Es  spielten: Claudia Bär, Daniela Böning, Isabelle Brossaud, Tanja Engler, Katharina Koch, Nina Rathfelder, Irene von Schwerin, Anastasia Steblou, Jelena Voegele, Rebecca Zimmermann 

Trainer: Axel Reichenberger

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