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Boule-AG an der Gerhart-Hauptmann-Schule

SAM 1368 kleinVom 24. - 28.06. unterstützten die TVD-Bouler die Gerhart-Hauptmann-Schule in ihrer Projektwoche und brachten fünf Tage lang Schülern aus den 3. und 4. Klasse die ersten Grundkenntnisse des Pétanquesports nahe.

10 Jungen nahmen teil und zeigten sich von Anfang an total begeistert.  Es war ein großer Spaß für alle Beteiligten.

 

Saisonrückblick Teil 1: TVD II souverän, am Ende aber doch mit leeren Händen

Kapitän an Board, volle Kraft Voraus – so oder ähnlich hätte es vor der Saison 2012/2013 bei den 2. Herren des TV Dreieichenhain klingen können. Mit Kaan Mirasyedi übernahm ein neuer Trainer das Steuer der zweiten Mannschaft, die in der Vorsaison einen guten dritten Platz erreichen konnte. Diesmal gab es von Beginn an nur ein Ziel. Die Meisterschaft und den Aufstieg.

Gute gerüstet kam man aus der Vorbereitung. Harte Trainingseinheiten und zweifelhafte griechische Methoden zum Teamzusammenhalt lagen hinter der Mannschaft. Alles in allem neue Wege, die ihren Erfolg mit sich bringen sollten.

Natürlich topmotiviert trat man also beim ersten Gegner an, dem neu gegründeten FC Neu-Isenburg. Guter Start? Fehlanzeige! Kaum richtig im Spiel, legte man sich das Ei selbst ins Netz. Jakob Bonert, seines Zeichen Kapitän, erwischte einen rabenschwarzen Beginn, sprang bildzeitungshoch unter dem Ball hindurch – 1:0 für Isenburg. Was dann allerdings kam war ein Fingerzeig für die gesamte Saison. Moral, Ausdauer und echter Wille drehten die Partie. Bezeichnender Weise war es Pechvogel Bonert, der mit einem Doppelpack den ersten Sieg perfekt machte. Auftakt nach Maß, den auch die weiteren Partien gegen Türkgücü Dietzenbach (5:2) und FC Offenthal (4:1) nicht trübten. Erst im September der erste Rückschlag gegen einen direkten Konkurrenten. Bei FV 06 Sprendlingen kam man in einer körperlich hart geführten Partie mit 2:3 unter die Räder. Wieder zeigte das Team Moral, rappelte sich auf – acht Siege in Serie folgten, darunter ein wichtiges 1:0 gegen Götzenhain. Das Ziel war klar, Herbstmeisterschaft sollte es sein. Dem stand allerdings das Team aus Heusenstamm entgegen. 1:3 aus Sicht des TVD, herbe Niederlage, aber wieder kein Grund zu resignieren. Mit einem erneuten Erfolg über Neu-Isenburg zum Rückrundenstart eroberte man sich Platz Eins, mit dem es trotz einer weiteren Niederlage (0:1 in Götzenhain) in die verdiente Winterpause ging.

Neues Jahr, neues Glück. Wetterbedingt verlief die Vorbereitung zur letzten Phase der Saison eher durchwachsen. Testspiele fanden nicht statt, oder wurden auf unbespielbarem Grund absolviert. Die Vorzeichen hätten besser sein können. Nichts desto trotz siegte die Elf von Coach Mirasyedi zum Auftakt mit 6:0 beim FC Offenthal. Der Glaube war da, die restlichen Gegner konnten kommen. Wieder war es Heusenstamm das eine Serie von vier siegreichen Spielen beendete. Diesmal verlor der TVD mit 0:3 auf eigenem Platz. Doppelt bitter, da so die Konkurrenz punktemäßig wieder deutlich näher rückte. Moral beweisen, weitermachen. Und das tat die Mannschaft. Im Spitzenspiel gegen FV 06 Sprendlingen auf dem Hartplatz des TVD zeigte die Elf die wohl kämpferischste Leistung der gesamten Saison. 1:0, knappes Ergebnis aber verdienter Erfolg! Jetzt hieß es den Vorsprung über die Ziellinie zu bringen. Vier Erfolge später, darunter erneute Derbysiege über SV Dreieichenhain und die Dreieich Panthers, war es dann soweit. Sekt auspacken, Meisterschaft! Mit 70 Punkten und 101 zu 24 Toren hieß der verdiente Meister TV Dreieichenhain II.  

Leitbild der Turnjugend

Leitbild der Turnjugend im TVD

Die Turnjugend versteht sich als Gemeinschaft von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren innerhalb der Turnabteilung des TVD und als Bestandteil des sozialen Netzwerkes im Verein und in der Stadt Dreieich.

Zu ihren Zielen gehören:

Bildung einer Gemeinschaft von Kindern und Jugendlichen.

Förderung der Eigenverantwortung.

Mitgestaltung der Arbeit in der Turnabteilung.

Wir wollen, dass sich die Kinder und Jugendlichen innerhalb der Vereinsgemeinschaft zu selbstbewussten und verantwortungsvollen Menschen entwickeln, die die ethischen Werte unserer Kultur aber auch die Besonderheiten anderer Kulturen achten. Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit steht gleichberechtigt neben dem Streben nach sportlichen Leistungen. Der Weiterentwicklung der traditionellen Turnkultur gilt ihrer besonderen Aufmerksamkeit.

Die Turnjugend gibt sich eine eigene Jugendordnung, die nicht im Widerspruch zu der Jugendordnung und Satzung des Vereins und zu den Jugendordnungen der Hessischen Turnjugend und der Deutschen Turnerjugend steht.

Die Turnjugend wird durch eine Jugendsprecherin und einen Jugendsprecher vertreten.

Beispiele für konktrete Maßnahmen (ist nicht Bestandteil des Leitbilds):

Bildung einer Gemeinschaft

 

Bilderbeispiele mit Thumnails

 

Für diese Bilder wurden beim Upload automatisch Thumnails erzeugt. Durch Klick auf ein Bild öffnet sich automatisch das Original in einem separatem Fenster. Gesamter Zeitaufwand für Uplaod und erstellen des Artikels circa 3 Minuten.  
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Übungen & Wettkämpfe

Allgemeine Informationen

zu den Turnübungen und Wettkämpfen.

Für alle, die noch nie etwas mit den Turnübungen im Gerätturnen und deren Wertungssystem bei Wettkämpfen zu tun hatten, folgt nun eine schnelle Zusammenfassung in Form eines "Crash-Kurses". Ich bitte gleichzeitig versierte Kenner des Fachs um Nachsicht, wenn dabei Sonderfälle im Hinblick auf eine Vereinfachung der Beschreibung außen vorgelassen werden mussten.

Die Übungen

Pflichtübungen in zehn Altersstufen P1 bis P10 bilden die Basis einer zu zeigenden Turnübung etwa bis zum 10. Lebensjahr. Dabei wird zwischen einer Breitensport-orientierten a-Variante und einer Leistungssport-orientierten b-Variante unterschieden und üblicherweise dem Übungsnamen hinten angestellt, Beispielsweise "P1a" oder "P5b". Bei der b-Variante sind praktisch sämtliche Bewegungen fest vorgegeben und müssen genau so geturnt werden. Die a-Variante erlaubt neben den (teilweise vereinfachten) Pflichtelementen mehr Freiheiten in der Ausführung.

Je nach Leistungsklasse wird im Training in aller Regel entweder ausschließlich die a- oder ausschließlich die b-Variante eingeübt. Folglich gibt es auch Wettkämpfe, auf denen ausschließlich die a-Übungen oder ausschließlich die b-Übungen verlangt werden.

Zusätzlich zu den Pflichtübungen gibt es ab einem gewissen Alter Übungen, die nach bestimmten Regeln selbst zusammengestellt werden können. Diese Übungen laufen unter der Bezeichnung Kür modifiziert oder kurz KM. Die Bezeichnung "modifiziert" soll verdeutlichen, dass die Übung nicht gänzlich wahlfrei aufgebaut werden kann, dafür aber auch Erleichterungen mit sich bringt.

Bei KM gibt es vier Schwierigkeitsklassen, die von 4 (geringere Anforderungen) bis 1 (hohe Anforderungen) gestaffelt sind. Die Bezeichnungen lauten damit beispielsweise "KM3" oder "KM4".

In internationalen Wettkämpfen werden Kürübungen geturnt, die nach den Regeln des FIG (Fédération Internationale de Gymnastique) auf Basis des CdP-Regelwerks (Code de Pointage) bewertet werden. Im CdP sind alle erlaubten Elemente, sowie deren Wertigkeiten aufgeführt. Die Elemente der P- und KM-Übungen sind diesem CdP angelehnt.

Wettkämpfe

Bei den Turn-Wettkämpfen gibt es Einzel- und Mannschaftswettkämpfe. Bei den Mannschaftswettkämpfen treten jeweils vier Turnerinnen als Mannschaft auf. Bei Einzelwettkämpfen turnt jede Turnerin für sich.

Die Wettkämpfe werden auf verschiedenen organisatorischen Ebenen ausgerichtet. In jeder dieser Ebenen werden Wettkämpfe ausgeschrieben. Die jeweilige Teilnahme wird in der Regel von der Trainerin empfohlen. Kriterien hierfür sind unter anderem:

ñ   Sammeln von Wettkampf-Erfahrungen

ñ   Objektiv ermittelter Leistungsstand der Turnerin

ñ   Feststellen des eigenen Leistungsstandes in Relation zu anderen Turnerinnen/Vereinen

ñ   Vermittlung von Erfolgserlebnissen

Hier eine Auswahl der organisatorischen Ebenen und Wettkampf-Beispiele:

Ebene

Beispiel

Verein

Vereinswettkampf

Turngau

Turngau Offenbach-Hanau

Bezirk

(bei Bedarf)

Bundesland

Hessische Meisterschaften

Das Wertungssystem

Das Punktesystem ist der internationalen Punktevergabe angeglichen. Dabei gibt es zwei Teilnoten. Die D-Note (von 'difficulty' - ehemals A-Note) beschreibt den Schwierigkeitsgrad der Übung; die E-Note (von 'execution' bisher B-Note) die Ausführung. Dabei wird bei der E-Note von 10 Punkten ausgehend mit einer minimalen Schrittweite von 0,1 Punkten abgezogen. Die Abzüge können je nach Fehlergrad 0,1/0,3/0,5/0,8 oder 1,0 Punkte betragen.

Die D-Note ist bei den P-Übungen auf die Altersklasse festgelegt. Bei P4 gibt es vier Punkte, bei P5 fünf Punkte und so weiter. Die Gesamtnote ist die Summe aus D- und E-Note und kann somit z.B. bei P6 maximal 16 Punkte betragen.

Eine KM-Übung wird analog mit 10 Punkten für die E-Note festgelegt. Da die D-Note durch die Schwierigkeitsgrade der einzelnen Elemente bestimmt ist, kann diese innerhalb gewisser Grenzen selbst festgelegt werden.

Abzüge

In einer P-Übung sollen altersgerecht bestimmte Elemente gezeigt werden. Für jedes dieser Elemente ist festgelegt, wie viele Punkte ein bestimmtes Element zählt. Vorgegebene Kriterien bestimmen, ob ein Element gültig geturnt wurde. Ist dies nicht der Fall, werden die festgelegten Punkte für das ganze Element (in der Regel je nach Schwierigkeitsgrad zwischen 0,1 und 1,5 Punkten) von der D-Note abgezogen. Teilabzüge gibt es hier nicht.

Da die Elemente der KM-Übung individuell zusammengestellt sind, steht die D-Note erst nach Zeigen der Übung fest. Deshalb ist die Bewertung einer KM-Übung auch aufwändiger, als die einer P-Übung.

Gleichzeitig wird die Ausführung während der gesamten Übung bewertet. Abweichungen vom optimalen Bewegungsablauf führen zu Punktabzügen. Die Summe dieser Abzüge werden von den 10 Punkten der E-Note abgezogen.

Daneben gibt es auch noch neutrale Abzüge, die gesondert abgezogen werden.

Das Ergebnis wird damit wie folgt berechnet:

 

D-Note

+

E-Note

-

spezielle/neutrale Abzüge

=

Endnote

Die Kampfrichter/innen

Bei Wettkämpfen bewerten sogenannte Kampfrichter/innen die Turnübung nach den bereits erwähnten festgelegten Kriterien. Bei kleineren Wettkämpfen bewerten meistens nur zwei Kampfrichter/innen pro Disziplin die Übung; bei Größeren vier bis sechs. Die Kampfrichter/innen müssen nicht nur "...jede Übung präzise, konsequent, schnell, objektiv, gerecht und ethischen Grundlagen entsprechend bewerten"1, sondern auch die Einhaltung der verhältnismäßig strengen Regeln für Turnerin und Trainer während eines Wettkampfs überwachen. Bei Regelwidrigkeiten müssen spezielle Punktabzüge vorgenommen werden. Beispielsweise werden bei Helfen (Anfassen) nicht nur das Element, sondern weitere 1,0 Punkte von der Endnote abgezogen.

Alle Beteiligten

Schließlich ist wie bei jedem intensiver betriebenem "Hobby" der außerordentlich zeitintensive Einsatz aller Beteiligten, den Trainern, den (ehrenamtlichen) Helfern, den Eltern, Verwandten und Freunden und nicht zuletzt natürlich den Turnerinnen zu bewundern, die solche besonderen Leistungen möglich machen.

Referenzen

  1. Deutscher Turnerbund: Aufgabenbuch Gerätturnen weiblich, Ausgabe 2008, S. 19
     http://www.kari-turnen.de/

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